aaf-Prep
Vom chaotischen AAF zur mischfertigen Session — in Minuten.
Stunden manueller Vorbereitung — auf wenige Klicks reduziert.
Closed Beta läuft — die Vollversion folgt in Kürze.
aaf-Prep liest AAF-Dateien aus AVID Media Composer, Pro Tools und Nuendo. Jeder Clip wird automatisch kategorisiert — Dialog, ADR, Effekte, Atmo, Musik oder eine eigene Kategorie nach Wahl — und als saubere Session ausgegeben: AAF (Pro Tools / AVID) oder Steinberg XML (Nuendo / Cubase).
aaf-Prep ist aus der täglichen Postproduktions-Praxis entstanden und kann noch viel mehr:
Erkennt automatisch, was Dialog, Effekt, Atmo oder Musik ist.
Ein gewichtetes Multi-Strategie-System aus Dateinamen-Mustern, Spurposition, Spurnamen und Effektketten-Analyse stimmt für jeden Clip ab — wie ein Expertengremium. Die Erkennung fängt typischerweise die Mehrheit der Clips sauber über alle Kategorien hinweg ab; Unklarheiten werden als „Unbekannt“ in der Review-Oberfläche markiert, wo du sie mit einem Klick korrigieren kannst.
Das Programm kann aber nur lesen, was vorhanden ist: Kommt eine AAF mit generischen, strukturlosen Dateinamen und ohne sinnvolles Track-Layout, haben die Strategien wenig Material zum Arbeiten. Ein Mindestmaß an Benennung im Ausgangsmaterial ist also die Voraussetzung dafür, dass die automatische Erkennung greifen kann.
Export AAF und XML für Pro Tools und Nuendo.
Zwei Export-Formate sind eingebaut: AAF (Pro Tools / AVID) und Steinberg Track Archive XML (Nuendo / Cubase). Die kategorisierten Clips landen in der Ziel-DAW auf benannten Tracks wie „AAF_DX_01“, „AAF_FX_01“ oder „AAF_BG_01“ — fertig zur Mischung. Crossfades, Fades, Pan und Lautstärke bleiben erhalten.
Track-Insert-Effekte überleben den Export — D-Verb wird automatisch zu RoomWorks.
Insert-Effekte auf Spuren (Reverbs, Compressors, EQs) werden beim AAF-Export 1:1 mitkopiert. Beim Export nach Nuendo/Cubase wird das klassische Pro-Tools-D-Verb automatisch auf RoomWorks VST3 abgebildet — mit produktionskalibrierten Decay-Kurven, HF-Cut, Pre-Delay und Input-Gain. Spart 30–60 Minuten manuelles Plugin-Nachbauen pro Projekt. Weitere Plugins können folgen.
Cue-Sheet und Cue-List Export für Music-Royalties und Streamer-Lieferungen.
Auf Knopfdruck exportiert aaf-Prep pro Kategorie eine Cue-Liste als TXT oder XLSX — mit Aggregat (jeder Clip-Name einmal, mit Anzahl der Verwendungen und kumulierter Spielzeit) und Detail-Ansicht (jede einzelne Verwendung mit Timecode-In, Out und Dauer). Die Music-Liste heißt automatisch „Cue-Sheet“ — Standard-Konvention für GEMA-, BMI- und ASCAP-Abrechnung. Streamer wie Netflix verlangen FX- und Atmo-Cue-Lists als Pflicht-Liefer-Asset; das ist mit einem Klick erledigt.
AVID-Stereo-Splits werden für Nuendo zu echten Stereo-WAVs zusammengeführt.
AVID exportiert Stereo-Audio gerne als zwei Mono-MXF-Dateien (DA01 = Links, DA02 = Rechts). Nuendo importiert das nicht — es braucht eine echte Interleaved-Stereo-WAV. aaf-Prep merged sie beim Steinberg-Export automatisch in einen Audio-Unterordner und referenziert sie korrekt im XML. Du musst keine einzige Datei selbst rendern.
Gemutete Clips kommen sauber in der Ziel-DAW an — auf Wunsch auf eigenen Spuren.
Gemutete AVID-Clips (Selector mit ausgeblendetem Inhalt) werden mit den richtigen Pro-Tools-Flags neu verpackt, damit Pro Tools sie auch wirklich als gemutet erkennt. Optional („Separate Muted DX“) wandern alle gemuteten Dialog-Clips auf eine eigene, separate DX-Spur — entweder zusätzlich zur Originalspur (Copy-Modus) oder ausschließlich dorthin (Move-Modus). So sieht der Mixer auf einen Blick, was die Bildmontage rausgenommen hat, und kann es bei Bedarf wieder reaktivieren. Verwandt dazu: „Filter digital silence“ entfernt zusätzlich Clips mit komplett digitaler Stille aus den Export-Spuren — räumt die Mischsession auf, ohne dass etwas Hörbares verloren geht.
Mit Audio-Player und Video-Picture-in-Picture.
Vor dem Export öffnet sich eine schlanke Review-Oberfläche. Du siehst alle Clips als sortier- und filterbare Tabelle, hörst sie per Klick ab und kannst optional ein Video-Referenzfile laden — es springt synchron zum Clip-Timecode in eine kleine Picture-in-Picture-Vorschau. Deine Audio- und Videodaten verlassen den Rechner nicht — keine Cloud, keine Uploads, kein Tracking.
Erkennt Szenen automatisch aus Originalton-Clip-Namen.
Aus Clip-Namen wie „5-2-3/04“ oder „B0078 001/t1“ liest aaf-Prep Szenen-IDs und Szenen-Grenzen heraus. Daraus wird automatisch erkannt, welche FX-Clips eigentlich Room-Tones bzw. Atmosphären sind (sie decken eine ganze Szene ab) — sie wandern automatisch in die Atmo-Kategorie statt in FX. Vor dem Export siehst du eine Übersicht und kannst die Verfeinerung per Klick bestätigen oder ablehnen.
Pegelton und 2-POP landen automatisch auf jeder Export-Spur.
Profimischung braucht Sync-Referenzen am Timeline-Anfang: 1-kHz-Pegelton bei -18 dBFS und 2-POP-Sync-Klick zwei Sekunden vor Programmstart. aaf-Prep findet die Töne in der Quell-AAF und kopiert sie automatisch auf den ersten Clip jeder Kategorie. So bleibt die Sync auch nach der Reorganisation der Spuren erhalten.
Eigene Kategorien wie „Foley“, „VO“ oder „Score“ selber erstellen — und Clips jederzeit umkategorisieren.
Die fünf eingebauten Kategorien (DX, ADR, FX, BG und MX) reichen nicht für jeden Workflow. Per Klick auf „Neue Kategorie…“ im Dropdown legst du beliebige eigene Kategorien an. Sie bekommen ihre eigenen Export-Spuren (z. B. „AAF_Foley_01“), tauchen in den Filter-Buttons auf und sind im Export wie die eingebauten Kategorien, die sich natürlich auch umbenennen lassen, voll integriert. Das nachträgliche Umkategorisieren von Clips gehört zum Standard-Workflow — einzeln per Dropdown oder gleich mehrere auf einmal mit Ctrl-/Shift-Klick. Gleichnamige Clips auf anderen Spuren werden dabei hervorgehoben, damit Korrekturen konsistent durchgezogen werden können.
Originalton-Thinning — aus zwei Originalton-Spuren wird eine.
Originalton kommt am Set in zwei Kanälen: A1 (meist Boom-Mix) und A2 (meist Lavalier-Mix). aaf-Prep erkennt Paare über Position, Source-Timecode und Gain in einem 3-Pass-Algorithmus. Optional reduziert es auf den jeweils kräftigeren Kanal — die Spuranzahl in der Mischung halbiert sich. Wer beide Kanäle behalten will, lässt das Thinning einfach aus. Ausbau zu einer echten Assembly-Spur ist für eine spätere Programmversion vorgesehen.
Beta-Tester gesucht
Die Closed Beta ist offen für eine kleine Gruppe arbeitender Sound-Editoren, Mischer, Video-Editoren und Conform-Editoren. Wenn du täglich Video oder Audio für Bild schneidest und regelmäßig auf chaotische AAFs stößt, würde ich dich gerne an Bord haben.
Wonach ich suche:
- Du arbeitest täglich mit Pro Tools, Nuendo oder AVID
- Du bist auf macOS (Apple Silicon oder Intel)
- Du bist bereit, konstruktives Feedback zu echten AAFs zu geben
Bevor du dich bewirbst: ein Blick in die EULA und die Datenschutzhinweise für die Software zeigt, worauf du dich beim Beta-Test einlässt.
Schreib mir an beta@aaf-prep.com mit deiner DAW, deinem OS und wie oft du AAFs in deinem Workflow hast.
Interesse am Launch?
Schreib mir: beta@aaf-prep.com
Installer für macOS (Apple Silicon und Intel) sind verfügbar. Eine Windows-Version befindet sich im finalen Test.